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Sales-Teams, die überdurchschnittlich viel mit mobilen Anwendungen arbeiten, sind nachweislich erfolgreicher

Mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets verschaffen Vertriebsteams heute deutliche Vorteile. So können Verkaufsgespräche einfacher geführt und Vertragsabschlüsse beschleunigt werden. Überdurchschnittlich erfolgreiche Teams arbeiten daher auch verstärkt mit mobilen Anwendungen, kurz „Apps“. Diese schneiden betriebswirtschaftlich besser ab als Teams, die Apps nur bedingt einzusetzen wissen. 60 Prozent der Sales-Verantwortlichen sind deshalb auch bereit, ihren Teams Zugang zu den relevanten digitalen Verkaufswerkzeugen zu geben.

Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Salesforce Enterprise Mobility-Studie, für die 1.200 Unternehmen ab einer Mindestgröße von 250 Arbeitsplätzen befragt wurden. Die Studie ergab auch: Je erfolgreicher ein Sales-Team arbeitet, desto mehr Apps stehen ihm zur Verfügung (durchschnittlich 35). Nahezu die Hälfte der überdurchschnittlich erfolgreichen Verkäufer bewertet die eigenen mobilen Kompetenzen mit „sehr gut“ bis „ausgezeichnet“. Bei den weniger Erfolgreichen sind es gerade einmal neun Prozent. Und auch das zeigt die Erhebung: Beide Gruppen wollen die Anzahl der ihnen zur Verfügung stehenden Apps in den kommenden zwei Jahren deutlich aufstocken.

Arbeitsabläufe können mit Hilfe von Apps ebenfalls optimiert werden: Die in der Studie befragten Unternehmensbereiche argumentieren mit effizienteren Strukturen, einer besseren Erreichbarkeit der Mitarbeiter – bei sinkenden Kosten. Vorreiter ist bei dieser Nutzungsart der Vertrieb: 63 Prozent der befragten Vertriebsabteilungen gaben an, mobile Endgeräte und Apps einzusetzen. Bei den IT-Abteilungen sind es 58 Prozent, bei den Personalabteilungen 54 Prozent und bei den Marketingabteilungen 45 Prozent. Problematisch bewerten demgegenüber alle die hohen Kosten, die durch das „IT-Umrüsten“ entstehen können, oder auch die höhere Anfälligkeit für Cyberattacken.

Unternehmensbereiche, die mobile Endgeräte und Apps heute bereits flächendeckend über alle Anwendungsfelder hinweg einsetzen, gibt es bisher noch nicht viele. Am häufigsten ist hier die IT (16 Prozent) vertreten, gefolgt von den Marketing- (15 Prozent) und Personalabteilungen (12 Prozent). Schlusslicht ist diesmal der Vertrieb (10 Prozent).
Digitale Kommunikationsmittel sind in der heutigen Zeit zu einem wichtigen Faktor für die Work-Life-Balance geworden. Nahezu zwei Drittel der befragten Sales-Veranwortlichen glauben, dass ihre Mitarbeiter zufriedener wären, wenn sie (noch) mobiler arbeiten könnten. Neben Apps, die den Arbeitsalltag generell erleichtern, werden auch solche Apps immer interessanter, mit denen man sich den Arbeitsplatz persönlich einrichten kann. Auf derartige Apps greift etwas mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen zurück.

Eine weitere Studie, diesmal die „Industry 4.0: Building the digital enterprise“ von PricewaterhouseCoopers, belegt: Bis 2020 wird der durchschnittliche Digitalisierungsgrad und somit auch die App-Nutzung in Unternehmen weltweit deutlich weiter steigen, und zwar von derzeit 33 auf geschätzte 72 Prozent.

 Mobile Revolution im Vertrieb

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